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Kurze Autobiografie:

Wolfgang Molzahn


Autor: Wolfgang MolzahnAm 19. Dezember 1955 durfte ich als Sohn eines Bankers im badischen Offenburg das Licht der Welt erblicken. Meine damals schon über 40 Jahre alte Mutter arbeitete für gewöhnlich als Hilfskraft auf verschiedenen Bauernhöfen. Aufgewachsen bin ich dann in Legelshurst (Ortenaukreis).

Gerade mal 9 Jahre alt, starben meine Mutter und mein Vater. Danach durfte ich bei christlichen Pflegeeltern aufwachsen (ebenfalls in Legelshurst). Diese besuchten regelmäßig den Gottesdienst der evangelischen Kirche und die Bibelstunden der Chrischona Gemeinschaft. So kam es, dass ich schon als Kind mit überzeugten Christen in Kontakt kam.

1976 war es dann so weit, dass auch ich mich Christus zuwenden durfte. Mit dem Herzenswunsch, Gottes Wort schneller und besser kennenzulernen, begann ich noch im selben Jahr eine theologische Ausbildung an der Bibelschule Brake (Kreis Lippe). Dort lernte ich meine Frau Monika kennen. 1977 heirateten wir und wurden nach und nach stolze Eltern von 5 Kindern.

Nach zwei Semestern Bibelschule musste ich erst einmal eine ca. 4-jährige "Verdauungszeit" einlegen. Während dieser Zeit wurde mir wichtig, dass alle Menschen die Möglichkeit haben sollten, in der Bibel zu lesen. Deshalb belegten meine Frau und ich einen sprachwissenschaftlichen Kurs bei den Wycliff-Bibelübersetzern. Danach wohnten wir für kurze Zeit als Kleinfamilie in England, damit ich durch die University of Cambridge das First Certificate in English erwarb. Ab Ende 1981 besuchte ich wieder die Bibelschule und machte 1983 meinen Abschluss.

Als Familie fühlten wir uns zu den Wycliff-Bibelübersetzern berufen und bereiteten uns innerlich auf eine Ausreise nach Irian Jaja vor. Zu der Zeit befand ich mich allerdings noch im letzten Bibelschulpraktikum in der Ev. St. Matthäus Gemeinde in Bremen-Huchting. Damals arbeitete ich in der Jugendarbeit mit und führte diakonische Dienste aus. Leider zerschlug sich unser Weg als Wycliff-Bibelübersetzer. Deshalb arbeitete ich auch nach meiner Absolvierung der Bibelschule in der Ev. St. Matthäus Gemeinde weiter. Man setzte mich als Bibellehrer ein. Daneben arbeitete ich ein Jahr lang halbtags am Bau der Freien Evangelische Bekenntnisschule Bremen (FEBB) mit. 1986 sandte uns die Ev. St. Matthäus Gemeinde zu einer Gemeindegründungsarbeit ins bayerische Schwandorf aus.

9 Jahre lang versuchten wir dort, eine freikirchliche Gemeinde aufzubauen. Nach vielen Rückschlägen gaben wir 1994 auf. Ich selbst kehrte in meinen ursprünglichen Beruf zurück. Bevor ich nämlich die Bibelschule besuchte, hatte ich bei der Züblin AG den Beruf des Maschinenschlossers erlernt und eine Technikerschule (Tewifa Technikum) besucht. Dort wurde ich zum Werkmeister, Techniker und Arbeitswissenschaftler ausgebildet. Ab 1994 arbeitete ich bei BMW Regensburg (zuletzt als Leiter einer Werkstatt für Arbeitsplatzoptimierung) und schied 2009 aus gesundheitlichen Gründen aus. Danach half ich in einem kleinen KFZ-Betrieb, Oldtimer zu restaurieren und habe auch verschiedene Dinge entwickelt (zum Beispiel ein Liegefahrrad für zwei Personen, einen Heizkörper, eine mobile Werkstatt usw.).

Im Laufe meines "geistlichen" Lebens habe ich viele verschiedene Kommentare, Lehrbücher und Ratgeber verfasst. Nur einige davon wurden veröffentlicht. Zwischendurch habe ich mich auch an andere, "weltliche" Themen wie "Aktien, Börse & Finanzen" und "Ernährung, Fitness & Gewichtsreduktion" gewagt. Inzwischen bin ich aufgrund meiner Krankheiten im vorzeitigen Ruhestand. Meine "geistliche" schriftstellerische Leidenschaft kann (und will) ich aber nicht aufgeben. Ich empfinde sie nach allem Erleben als meine wahre Berufung.


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